„Neues Hertha-Stadion in Tegel!“ heißt es in großen Lettern auf der Titelseite, mit der Oberzeile „Senat bietet dem Verein den Flughafen an“. Der Vorschlag von Innensenator Andreas Geisel (SPD), das Areal in Tegel als Standort für eine Fußball-Arena zu prüfen, schlägt medial ein, die Geschichte macht via dpa bundesweit die Runde, TXL-Planer und Koalitionspartner reagieren verhalten bis skeptisch. Der Tagesspiegel-Newsletter „Checkpoint“ fasst die Lage so zusammen: „Das Tegeler Flughafengelände ist endgültig zum gelobten Land für Berlins Politiker geworden. Sie wollen dort nicht nur Wohnungen bauen, Studenten studieren lassen und Firmen ansiedeln, sondern auch Hertha BSC eine neue Heimat bieten. Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hat dem Verein angeboten, sich dort mit einem neuen Stadion anzusiedeln – natürlich nach Schließung des Flughafens. Das Angebot sei ein gutes Signal, sagte Vereinspräsident Werner Gegenbauer im Tagesspiegel-Interview. Die neue Arena für Hertha TXL wäre dann frühestens 2027/28 möglich. In Tegel tagt heute übrigens der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft, der sich aber nicht mit der schönsten Nebensache der Welt, sondern hauptsächlich mit der Lage auf der Schönefelder BER-Baustelle befassen wird.“