FDP-Fraktionschef Sebastian Czaja legt einen Plan für den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel vor und will auch Geldquellen in Höhe von 162 Millionen Euro dafür entdeckt haben. In der Morgenpost heißt es: „Der erste Schritt („Realitäten annehmen“) gilt dem Nachnutzungsplan für das Flughafengelände. Wie berichtet sollen dort Wohnungen sowie ein Forschungs- und Technologiepark, die „Urban Tech Republic“, geschaffen werden. Die FDP sagt, die Tegel Projekt GmbH, die den Technologiepark plant, werde nicht weiter benötigt, da der Nachnutzungsplan bei einem Weiterbetrieb hinfällig sei. Bestehende Verträge mit der GmbH seien zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen, fordern nun die Liberalen. Damit würden in den kommenden beiden Jahren Kosten von 36 Millionen Euro entfallen. “ Die Senatsfinanzverwaltung will die Finanzierung der Tegel Projekt GmbH nicht völlig zurückfahren, kündigt aber an, „den Einsatz von Haushaltsmitteln für die mögliche Nachnutzung des Flughafens Tegel vorläufig auf das notwendige Maß zu begrenzen und auf den Beginn neuer größerer Maßnahmen vorerst zu verzichten.“ Auch die Mittel für den Umzug der Beuth Hochschule in das TXL-Terminal sollen vorläufig eingefroren werden.