Die Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ möchte private Unternehmen, die mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin besitzen, gegen eine Entschädigung enteignen lassen. So soll die Mietpreissteigerung aufgehalten werden. In diesem Zusammenhang erwähnt der Spiegel-Bericht dazu auch den Flughafen Tegel und die Zeit danach: „Denn in zwei Jahren soll endlich der neue Hauptstadtflughafen seinen Betrieb aufnehmen. Dann könnte sich ein Szenario wiederholen, das es vor zehn Jahren schon einmal in Berlin gab: Seit damals die letzte Maschine vom Tempelhofer Feld startete, […] entwickelten sich die Häuser in der Umgebung zu echten Toplagen – mit entsprechend hohen Mieten. Experten sind überzeugt, dass der Effekt in jenen Stadtteilen vergleichbar ausfallen wird, die derzeit noch unter dem Lärm der Flugzeuge in Tegel leiden.“ Auch hier wird die sich aufdrängende Frage nicht gestellt, ob etwa stadtweiter Fluglärm ein geeignetes Instrument zur Stabilisierung der Mieten sein sollte…